Sommer Checkliste für deinen Garten: Was sind die Gartentipps für den Sommer 2019?

Datum: 17.06.2019
Kategorie: Garten, Profi Tipps

Wer einen Garten hat, weiß genau: Fast nirgends entspannt es sich im Sommer in einem Liegestuhl und mit einem kühlen Drink in der Hand angenehmer. Überall grünt und blüht es – und nicht nur am Wochenende verlagert man das Wohnzimmer nur zu gerne mal an die frische Luft. Richtig so – die Vorzüge eines eigenen Natur-Paradieses wollen schließlich vollends ausgekostet werden. Damit es euch (und euren Pflanzen) in eurem Garten in den warmen Monaten rundum gutgeht, teilen wir hier unsere Gartentipps für den Sommer 2019.

Tipp #1 für deinen Garten im Sommer: Regelmäßig die Erde mit einer Hacke auflockern

Zu den Basics unter den Gartengeräten zählt neben einer Gartenschere auch eine Hacke. Mit ihr solltet ihr die Erde eurer Beete regelmäßig auflockern. Dadurch wird eine optimale Wasserversorgung sichergestellt, da der Boden nicht so schnell austrocknet und das Wasser zu den Wurzeln durchsickern kann. Außerdem hat es Unkraut durch Hacken schwerer, Wurzeln zu schlagen. Um keine Wurzeln eurer Pflanzen zu verletzen, solltet ihr immer vorsichtig hacken. In den Sommermonaten ist es zudem ratsam, die Pflanzen regelmäßig zu düngen – etwa mit Kompost. Topfpflanzen benötigen im Schnitt mehr Dünger als Beetpflanzen, da sie kürzere Wurzeln haben. Hierfür eignet sich ein Flüssigdünger, der dem Gießwasser direkt beigemischt wird.

Tipp #2 für deinen Garten im Sommer: Zur richtigen Zeit gießen

Wenn es heiß ist, denken viele Hobbygärtner, dass man gar nicht genug gießen kann. Ja und nein. Noch unangenehmer als extreme Hitze ist für viele Pflanzen eine Überwässerung. Zu viel Nässe schadet übrigens nicht nur den Pflanzen, sondern auch dem Rasen. Idealerweise gießt man den Garten morgens (ansonsten nach Sonnenuntergang). Zu dieser Zeit ist es noch verhältnismäßig kühl und das Wasser kann seinen Weg gut bis zu den Wurzeln finden. Zur Mittagszeit sollte das Gießen vermieden werden, da die Pflanzen sonst verbrennen können. Wichtig: Die Pflanzen an den Wurzeln gießen und nicht über die Blätter. So gelangt das Wasser direkt dorthin, wo es hinsoll. Zur Orientierung, wie viel Wasser optimal ist, kann man sich Folgendes merken: etwa zwei 10-Liter-Gießkannen pro Quadratmeter. Am besten und nachhaltigsten verwendet man zum Gießen Regenwasser. Kübelpflanzen müssen unter Umständen auch zweimal am Tag gegossen werden. Sie können nicht so tief wie Beetpflanzen wurzeln und haben im Topf ebenfalls nicht allzu viel gespeicherte Feuchtigkeit, an die sie gelangen können. Mit einem Finger kann man einfach testen, ob die Erde ausgetrocknet oder noch feucht ist.

Tipp #3 für deinen Garten im Sommer: Rosen zurückschneiden

Im Juni blühen Rosen zum ersten Mal im Jahr. Damit sie sich im Herbst während ihrer zweiten Blütezeit noch einmal von ihrer schönsten Seite zeigen, ist es wichtig, sie nach dem ersten Verblühen mit einer Rosenschere zu beschneiden. Das heißt: Verblühte Knospen und lange Triebe zurückschneiden. Anschließend sollte man die Rosensträucher düngen, ganz natürlich zum Beispiel mit Kaffeesatz. Dann könnt ihr euch in einigen Wochen garantiert noch einmal an der Eleganz eurer Rosen erfreuen!

Tipp #4 für deinen Garten im Sommer: Welke Blüten entfernen

Damit neue Blüten nachwachsen können, solltet ihr verwelkte Blüten stets mit einer Gartenschere ein paar Zentimeter unter der Blüte abschneiden – beziehungsweise am Anfang des Triebes. Dadurch wird ein neues Aufblühen angeregt und ihr könnt euch den ganzen Sommer über auf der Gartenliege in einem blühenden Garten zurücklehnen.

Tipp #5 für deinen Garten im Sommer: Mit Garten-Dekoration für Wohlfühlatmosphäre sorgen

Noch schöner wird ein blühender Garten mit ein wenig Deko. Das muss natürlich nicht der – zugegeben – etwas altmodische Klassiker namens Gartenzwerg sein. Hübsch sind zum Beispiel Lichterketten, Solarlampen zum Einstecken, ein gemusterter Sonnenschirm, Tonfiguren, Kerzenhalter, bunte Kissen und Decken auf den Gartenmöbeln (sehr stilvoll wirken Stühle und ein Tisch aus Holz). Laternen und Outdoor-Teppiche sorgen zudem für ein wenig orientalisches Flair, was vor allem abends eine besonders gemütliche Atmosphäre schafft.

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