Gartentrends 2020 – Deko-Tipps zum Selbermachen

Datum: 20.05.2020
Kategorie: Garten

Verleiht eurem Garten den letzten Schliff und eine persönliche Note mit unseren praktischen Tipps zum Selbermachen. Von der Werkzeug-Kommode bis zum Insektenhotel: Der Sommer hält spannende Projekte für euch bereit. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Nachhaltigkeit.

#1 Gartentrends 2020 – Deko-Tipps zum Selbermachen: Passender Stauraum

Bei einem Hobby-Gärtner hat alles seinen Platz – so natürlich auch das Allerheiligste: Die KOX Werkzeuge. Und damit sie bestens verstaut und geschützt sind, bietet sich eine geräumige Kommode aus alten Europaletten an. Die Paletten findet ihr zum Beispiel bei Speditionen oder Firmen in eurer Nähe. Auch im Baumarkt könnt ihr nach alten Paletten fragen, die ihr für kleines Geld abkaufen könnt.

Da Europaletten meist aus Nadelholz bestehen, überzieht die Paletten nach der Reinigung mit einer Grundierung und Lasur für angemessenen Schutz. Und schon kann es losgehen: Schneidet drei oder mehrere Paletten auf eure Wunschbreite zu. Trennt im Anschluss einer vierten Palette die Füße ab. Nun die Paletten miteinander verschrauben und die Füße verleimen. Die Lücken zwischen den einzelnen Brettern werden jetzt mit Schubladen gefüllt. Diese eignen sich ideal zum Verstauen eurer KOX Werkzeuge. Und wenn ihr damit fertig seid: Wie wäre es mit einer Sitzbank und einem passenden Tisch aus Europaletten?

#2 Gartentrends 2020 – Deko-Tipps zum Selbermachen: Das Hochbeet

Mit entsprechendem Aufsatz kann das Beet leicht zu einem Frühbeet umfunktioniert werden. Der größte Vorteil ist aber sicherlich der Ertrag, der bei richtiger Bepflanzung dreimal höher ist als bei einem konventionellen Beet.

Bei so vielen Vorteilen muss es aber leider auch Nachteile geben. Der Bau des Hochbeetes erfordert handwerkliches Geschick und ist nicht gerade günstig. Zudem ist die Haltbarkeit bei Hochbeeten begrenzt, hier kommt es ganz auf die Holzart an. Hierzu eignen sich unbehandelte Holzarten wie Fichte oder Tanne mit einer ca. 5-jährigen Haltbarkeit – hier wird meist eine Imprägnierung eingesetzt, damit das Holz widerstandsfähiger wird. Tropenholz aus zertifiziertem Anbau bietet eine Haltbarkeit von etwa 10 Jahren.

Greift auch hier am besten zu haltbaren, einheimischen Holzarten wie der Eiche, Lärche oder der in Europa eingeführten Douglasie. Die drei Baumarten halten Witterungsbedingungen auch ohne chemischen Schutz längere Zeit stand, da sie über eine natürliche Abwehr gegen Pilze und Insekten verfügen. Wenn ihr das Holz nicht selbst parat habt, fragt bei einem Förster in eurer Nähe nach oder nutzt bereits fertige Dielen und Paletten. So eignen sich zum Beispiel Douglasie-Terrassendielen perfekt für den Außenbereich – diese haben zumeist schon die passenden Maße für euer eigenes Hochbeet.

#3 Gartentrends 2020 – Deko-Tipps zum Selbermachen: Das Insektenhotel

Ähnlich wie das Hochbeet bringt auch das funktionale Insektenhotel einen rustikalen und natürlichen Charme in euren Garten. Zudem verschönert es unliebsame Mauern und hilft gleichzeitig der Tierwelt ungemein. Um das Bienenhotel könnt ihr eine wilde Ecke entstehen lassen, so wirkt es hervorragend eingebunden und verleiht eurem Garten eine angenehme Ursprünglichkeit. Zudem muss natürlich auch für das passende Futterangebot gesorgt werden. Dazu eignen sich Thymian, Klee, Lavendel und Schafgarben sehr gut. Wichtig beim Bau des Hotels ist die Wahl des Holzes: Gut abgelagertes Holz von Esche, Buche oder Eiche sollte es sein, da Weichholz zu splittern neigt. Achtet darauf, dass ihr nicht längs in die Holzfaser, sondern seitlich in die Holzblöcke bohrt. Ansonsten bilden sich durch Nässe Pilze, die die jungen Insekten angreifen.

Für ein schönes Hotel dürfen Röhrchen natürlich nicht fehlen. Die Besiedlung markhaltiger, vertikaler Stängel gelingt gut mit Brombeerzweigen; die meisten Insekten benötigen allerdings hohle Röhrchen. Und auch hier gilt: Glatt aushöhlen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Am besten ihr sucht einen trockenen Ort, damit auch die Röhrchen vor Nässe geschützt sind. Habt ihr das benötigte Material nicht in eurem Garten vorrätig, schaut bei einem Förster in eurer Nähe vorbei, oder fragt Freunde und Bekannte, die einen urwüchsigen Garten pflegen. Und jetzt heißt es, ausprobieren, gestalten und den eigenen Garten neu entdecken.

 

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